Unsere Arbeit im Hospiz

Den letzten Lebensweg mitgehen

Palliative Care im Hospiz bedeutet, Menschen mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung auf ihrem letzten Weg sorgsam zu begleiten. Dabei steht nicht die Krankheit im Fokus unserer Bemühungen, sondern der ganze Mensch mit seiner Lebenssituation.

Unser Konzept

Bei uns im Hospiz stehen das Bedürfnis und der Wille des Gastes im Mittelpunkt. Dabei ist Zeit zu haben und das Bewusstsein diese Zeit für die Sterbebegleitung nutzen zu dürfen/sollen Bedingung und Merkmal der palliativen Zuwendung und Haltung.

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Unser Ziel

Unser Ziel ist es, Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zu ihrem Tod im Kreis ihrer Angehörigen und Freunde zu ermöglichen.

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Unsere Leitlinien

„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“ (Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin)

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Unser Menschenbild

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und jeder Einzelne ist uns in seiner Einmaligkeit wertvoll und wichtig. Unser Hospiz steht grundsätzlich jedem unheilbar schwerkranken Menschen offen, unabhängig von sozialem und gesellschaftlichem Status, Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Bildung, Religion, Nationalität und seiner bisherigen Lebensgeschichte.

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Palliativstation oder stationäres Hospiz?

Im Video erklärt Sibylla Baumann den Unterschied.

"In unserem Hospiz findet man Gastfreundschaft und Lebensqualität bis zuletzt. Der humanitäre Auftrag und die Sensibilisierung im Umgang mit dem letzten Lebensabschnitt sind für das Hospiz zeitgemäße Verpflichtung. Hier zeigt sich die ursprüngliche Absicht des Stifters Julius Echter: Den Mangel der Zeit zu spüren."

Stephanie Hübscher

Geschäftsbereichsleiterin
Seniorenstift, Hospiz, Bildung und Beratung

"Ich arbeite gerne im Hospiz, weil ich hier viel über das Leben lernen kann und es für wichtig erachte, mich mit dem Thema Endlich- und Vergänglichkeit auseinanderzusetzen."

Elisabeth Förster

Verwaltungsangestellte

"Hospiz ist Haltung und bedeutet für mich, dass ich in meiner ganzen Persönlichkeit aufrichtig mit unseren Gästen, Angehörigen und Mitarbeitern in Beziehung trete, in der Gewissheit, dass uns alle das gemeinsame Ziel einer guten Sterbebegleitung am Herzen liegt."

Sibylla Baumann

Hospizleiterin

"Ich komme gerne ins Hospiz zur seelsorglichen Begleitung, weil es hier um die ganze Bandbreite menschlicher Erfahrungen geht. Ich möchte die Gäste unterstützen, mutig und vertrauensvoll diesen letzten Lebensabschnitt zu gehen und den Angehörigen mit Mitgefühl zur Seite stehen."
 

Sr. Carmen Fuchs

Spirituelle Begleiterin

"Hospiz bedeutet für mich Lebenszeit teilen, beschenken und beschenkt zu werden."

Nicole Eckert

Pflegefachkraft

"Hospizarbeit bedeutet für mich im Hier und Jetzt auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste einzugehen, diese ernst zu nehmen und ihnen auf ihrem letzten Lebensabschnitt mit viel Humor zu begegnen."

Veronika Fella

Pflegefachkraft

Birgit Lenhardt

Pflegefachkraft

"Ich arbeite gerne im Hospiz, weil ich "Gastfreundschaft" (lat. hospitium) schon als ersten Eindruck beim Ankommen im Hospiz ausstrahlen möchte."

Christine Seufert

Verwaltungsangestellte

"Ich arbeite gerne im Hospiz, weil ich finde, es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl als zu spüren, dass ich für andere Menschen etwas sein kann, Lebensqualität ermögliche, Zeit schenke und ein Lächeln."
 

Monika Stumpf

Pflegefachkraft

Stefanie Grünewald

Pflegefachkraft

Karin Hoffelner

Pflegefachkraft

"Im Hospiz zu arbeiten ist eine Bereicherung, da man die Möglichkeit hat, sich intensiv um den Gast zu kümmern, ihm Trost zu spenden und ihm seine letzten Wünsche zu erfüllen."

Lea Bausewein

Pflegefachkraft

"Arbeiten im Hospiz bedeutet für mich: mit offenen Augen, Herz und Humor voll und ganz auf die Bedürfnisse der uns anvertrauten Gäste einzugehen, um die letzten Wochen, Tage, Stunden mit Leben, Geborgenheit und Sicherheit zu füllen."

Christina Kiss

Pflegefachkraft

"Ich besuche gerne das Hospiz, weil es mir immer wieder bewusst macht, dass unser Lebensweg unvorhersehbar und endlich ist und man seine Lebenszeit für die wirklich wichtigen Dinge nutzen sollte."

Anette Wolf

Hundetherapeutin

Leonie Mehling

Pflegefachkraft

"Hospizarbeit bedeutet für mich den sterbenden Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen."

Andrea Eckstein

Pflegefachkraft

"Den Moment gestalten - ihm Farbe und Form geben. Und so bleibt manchmal etwas darüber hinaus!" 

Petra Sauermann

Kunsttherapeutin

"Ich arbeite gerne im Hospiz, weil es für mich zu einer der höchsten Privilegien zählt, einen Menschen auf seinem letzten Lebensweg würdevoll und friedvoll begleiten zu dürfen."

Miriam Rietzler

Pflegefachkraft

Alexandra Winkler

Pflegefachkraft

"Ich arbeite im Hospiz, weil jeder Mensch bis zuletzt wichtig ist und ich dafür da sein möchte, dass jeder Gast in Frieden sterben und bis zum letzten Augenblick leben kann."

Silvia Oehling

Pflegefachkraft

"Der Lebenssinn eines Menschen ist sehr individuell. Deshalb stehen für mich die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste im Vordergrund."

Sabine Schömig

Pflegefachkraft

"Im Hospiz wird der Mensch ganzheitlich mit seinen persönlichen Wünschen und Ängsten wahrgenommen und dementsprechend individuell gepflegt."

Lada Koch

Pflegefachkraft

"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch dein Gegenüber und das notwendigste Werk immer die Liebe." (Meister Eckhart)

"Ich arbeite im Hospiz, weil diese Haltung dort gelebt wird und spürbar ist."

Andrea Greiner

Klangtherapeutin

"Hospiz bietet die Chance, zu erkennen, was kostbar war und fortbestehen darf, und was verletzt hat und losgelassen werden kann."

Andreas Arnold

Gesprächstherapeut

Mit Leidenschaft und Hingabe seit jeher.

Historie

Die Stiftung Juliusspital wurde im Jahre 1576 gegründet. Die humanitären Zielsetzungen für ihr Handeln sind Helfen & Heilen.

Wir erfüllen damit den Auftrag der Mildtätigkeit und Gemeinnützigkeit, den uns der Stiftungsgründer Julius Echter von Mespelbrunn gegeben hat. Noch heute beruht die soziale Leistungsfähigkeit der Stiftung auf den ursprünglichen wirtschaftlichen Grundlagen.

Das Unternehmen agiert verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert nach den Werten und Grundsätzen seiner Geschichte.

Die Sozialen Stiftungsaufgaben

Wir wollen Menschen, die aufgrund von Krankheit, Armut oder Alter Hilfe benötigen, helfen. Dieses Bedürfnis entwickelt sich aus dem Gebot der Nächstenliebe.

Mit der Seniorenpflege einem Krankenhaus, einschließlich entsprechender Pflegefachschulen sowie unserer Epilepsieberatung, wird dieser Auftrag auch heute verantwortlich erfüllt.

Seit Beginn dieses Jahrtausends realisiert die Stiftung besonderes Engagement für den letzten Lebensabschnitt des Menschen. Mit der Palliativakademie, der stationären sowie ambulanten Palliativversorgung und dem 2013 eröffneten stationären Hospiz, vervollständigen wir die spezielle Pflege und Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen.

Dabei legen wir großen Wert auf das Fundament des christlichen Glaubens in der Seelsorge durch die Juliusspital Pfarrei Sankt Kilian bei gleichzeitiger Offenheit für alle religiösen Ausrichtungen.

Wirtschaftliche Grundlagen

Die Sicherstellung regelmäßiger Einnahmen macht die Stiftung Juliusspital seit Jahrhunderten erfolgreich. Dabei sind Weitsicht und Wertschätzung bestimmend für unser zukunftsorientiertes Denken und Handeln.

Die sozialen Aufgaben der Stiftung Juliusspital werden durch die wirtschaftlichen Grundlagen, die Julius Echter geschaffen hat, getragen. Die Stiftung zählt zu den größten Landwirten und privaten Waldeigentümern des Freistaates Bayern. Weinberge, Land- und Forstwirtschaft sind die wichtigsten Säulen für den wirtschaftlichen Ertrag.

Die Stiftung verfügt über 1050 ha landwirtschaftliche Flächen. Der Forstgrundbesitz in der Vorrhön und im Spessart liegt bei 3350 ha Waldfläche. Immobilien, Liegenschaften, Tagungszentrum und gastronomische Angebote generieren zusätzlich wirtschaftliche Einnahmen. Durch großzügige Zustiftungen wird die Attraktivität des Stiftungsgedankens auch heute belegt.

Die Organe der Stiftung Juliusspital

Die Stiftung wird durch das Dreiergremium Oberpflegamt (Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth, Pfarrer Bernhard Stühler und Chefarzt Dr. Rainer Schäfer) unter Beachtung der Gründungsurkunde, der Stiftungsverfassung und der gültigen Geschäftsordnung verwaltet.

Walter Herberth ist seit 2009 Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg. Er führt in eigener Zuständigkeit entsprechend den Richtlinien und Beschlüssen des Oberpflegamtes die Geschäfte der laufenden Verwaltung, vollzieht die Beschlüsse des Oberpflegamtes und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.

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