News-Blog

Aktuelles aus dem
Juliusspital Hospiz

02.09.2019

Eine Reise durch Israel

Unter dem Motto „Le Chaim! – Auf das Leben“ reisten die Hospizgäste und ihre Besucher mit der ehrenamtlichen Hospizhelferin Andrea Greiner durch Israel. In Bild und Ton sowie mit landestypischen Leckereien konnten sich die Teilnehmer in das ferne Land träumen.

Wohlriechende Düfte nach verschiedenen Kräutern und Gewürzen liegen in der Luft. Gemeinsam mit einem Hospizgast und einer Besucherin bereitet Andrea Greiner eine Minzlimonade und Hummus, eine orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen, zu. Ergänzt wird die Auswahl an landestypischen Gerichten durch einen Salat aus Couscous, genannt Tabouleh, und Fladenbroten. Eines davon erhält eine Kräuterkruste. Die Kräutermischung „Zatar“, die sie dafür verwendet, hat Andrea Greiner direkt aus Israel mitgebracht.

Doch ehe die Anwesenden die zubereiteten Speisen genießen, wird das Land Israel über einen Projektor in großen Aufnahmen an der Zimmerwand lebendig. Andrea Greiner lebte für einige Monate in Jerusalem und lernte so die Stadt wie auch das Land gut kennen. Mit Fotographien und Videos lässt sie die Teilnehmer an ihren Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben.

So können die Hospizgäste und Besucher das fröhliche Lichterfest „Chanukka“ mit Musik und Tanz live miterleben – wie die ehrenamtliche Hospizbegleiterin berichtet, wurde sie „von der Straße weg“ von einer Familie in deren Haus zum Mitfeiern eingeladen. Auch das laute Tohuwabohu und die bunte Vielfalt der angebotenen Waren eines Markttages hat Andrea Greiner mit der Kamera eingefangen. Anhand von Reisebildern aus Jerusalem, Eilat am Roten Meer und aus der Negev-Wüste, aus Tel Aviv und Haifa an der Ostküste und dem See Genezareth in Galiläa erzählt Andrea Greiner viel über Land und Leute, sowie geschichtliche und religiöse Hintergründe. Dazu passend werden hebräische und jiddische Lieder eingespielt. Auch den Klang der Klezmer-Musik - traditionell gespielt mit Geige oder Klarinette, Akkordeon, Kontrabrass und Gitarre - können die Anwesenden so kennenlernen.

Diese Veranstaltung fand im August zum ersten Mal im Hospiz statt. Wir freuen uns bereits auf die nächste Reise: im Oktober dürfen unsere Hospizgäste ein Stück des Jakobsweges mit Andrea Greiner in Bild und Ton pilgern.

Die Reisebilder konnten im Wohnzimmer mit dem mobilen Projektor „Quieck“ an die Wand geworfen werden. Normalerweise wird das „Quieck“-Gerät im Sinne einer erlebnisorientierten Pflege eingesetzt. Speziell für Hospizgäste, welche vorrangig im Bett liegen oder denen es nicht mehr möglich ist das Zimmer zu verlassen, können so Bilder oder Filme an die Wand oder Zimmerdecke projiziert werden. Hierzu gibt es mehrere Module wie den „Waldspaziergang“, den „Sternenhimmel“ und viele verschiedene Landschaftsaufnahmen in den unterschiedlichen Jahreszeiten. Unterstützt wird das visuelle Erlebnis durch Musik und Klänge, welche auch über den Projektor gesteuert werden.

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